Ohrstöpsel im Metal – ein Tabu? Teil II
Donnerstag, 8. Juli 2010Kategorien: Zubehör
Tags: bei Lautstärke, Ohrstöpsel Typen
Ohrstöpsel zu tragen mag nicht so verbreitet sein, wie keine zu tragen. Aber die bessere Idee ist es dennoch.
Wenn Metal laut produziert wird, muss man die Musik auch notwendig in dieser Lautstärke hören? Oder kommt man auch ohne das Klingeln in den Ohren aus, das einen unter ungünstigen Umständen ein Leben lang verfolgt. Natürlich will man die Musik auch spüren, wenn man auf ein Konzert geht. Doch das tut man ja nicht mit den Ohren (und wenn doch, dann läuft definitiv etwas falsch, denn dies würde ja Ohrenschmerzen bedeuten). Den Bass im Bauch und was man sonst noch so spüren kann, das funktioniert auch mit Ohrstöpseln. Trotzdem gibt es Menschen, die Vorbehalte gegen den Ohrenschutz haben
Typen von Ohrstöpseln
Ein großer Teil des schlechten Rufes von Ohrstöpseln geht mit Sicherheit auf die Erfahrungen zurück, die Musiker oder Konzertgänger mit den Stöpseln aus der Apotheke gemacht haben, was auch kein Wunder ist: die Dinger sind aus Schaumstoff, der einen guten Teil der Frequenzen schluckt und den Sound daher eher dumpf daherkommen lässt. Man kann sich aber auch an diesen Klang gewöhnen. In jedem Falle muss man sich entscheiden, was das größere Opfer ist: auf den vollen Hörgenuss des Konzertes zu verzichten oder irgendwann aufs Hörvermögen. Wie der Gitarrist Ted Nugent, der lange Zeit ein Ohr mit einem Stöpsel schützte – auf dem anderen wurde er taub. Es gibt aber auch Alternativen zu den Dumpfmachern: professionelle Musikerohrstöpsel für ca. 25€. Oder man läßt sich individuell Stöpsel anfertigen – das macht dann der Hörgeräteakustiker.
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