Ohrstöpsel im Metal – ein Tabu? Teil I

Dienstag, 6. Juli 2010
Kategorien: Zubehör
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„Metal muss man laut hören, sonst bringt das nichts!“ – Oder? Was ist, wenn man nicht möchte, dass das Gehör den Geist aufgibt?

Der große Reiz von Metal entfaltet sich sicherlich erst, wenn man die Anlage weit aufdreht. So ist die Musik schließlich auch aufgenommen worden, mit weit aufgerissenen Verstärkern, wie man so sagt. Denn erst bei hoher Lautstärke setzt bei einem Röhrenverstärker die natürliche Übersteuerung ein. Klar, man kann heutzutage quasi alle Klänge emulieren, wenn man die Gitarre übers Mischpult direkt in den Computer einspielt, doch möchten die Wenigsten auf ihren geliebten Verstärker verzichten, und auch wenn das Klangergebnis eines manifesten und eines virtuellen Verstärkers sich nicht hörbar unterscheiden müssen, so hat der Gitarrist oft ein besseres Gefühl für das, was er tut, wenn er über einen Verstärker spielt. Selbstredend ist jede Musik so laut, wie man sie dreht, aber Metal ist nunmal laut eingespielte Musik. Und gerade bei kleineren Konzerten, bei denen zum Beispiel das Schlagzeug gar nicht mit Mikrofonen abgenommen wird, muss die gesamte Band laut spielen, da Metal-Drummer „knüppeln“ und mithin die Lautstärkemesslatte für den Rest der Band hoch hängen.

Mögliche Schädigungen

Wenn Metal nun also laut gehört werden muss, was macht man dann, wenn man öfter auf Konzerte geht? Jeder kennt bestimmt das Pfeifen in den Ohren, das einen manchmal noch Stunden nach dem Konzert verfolgt, manchmal noch einen ganzen Tag – und wenn man Pech hat, für den Rest des Lebens: Tinnitus. Andere mögliche Folgen zu lauter Konzerte: Hörsturz oder teilweiser Gehörverlust.

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